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J, 1953
Regie: Yasujirô Ozu
Darsteller: Chishû Ryû, Chieko Higashiyama, Setsuko Hara, Haruko Sugimura, Sô Yamamura, Kyôko Kagawa, Nobuo Nakamura
‘Die Reise nach Tokio’, erzählt eine einfache Geschichte. Ein älteres Ehepaar aus der Provinz erfüllt sich seinen Lebenswunsch: Es fährt nach Tokio, um die erwachsenen Kinder zu besuchen, die es im sozialen Status einen Schritt weiter gebracht haben als die kleinbürgerlichen Eltern. Der Sohn ist Zahnarzt, die Tochter hat einen Friseurladen; dann gibt es noch die verwitwete Schwiegertochter. Die Eltern möchten das Glück mit den Kindern teilen, wollen nur unauffällig sehen und sich mitfreuen. Aber es ist Fremdheit in den städtischen Räumen und um die verheirateten Kinder, die ihre eigenen Probleme haben. Was sie den Eltern bieten, ist...
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Ich habe den Film auch gesehen und war leider etwas enttäuscht.
Auf Grund der filmhistorischen Stellung und der guten Bewertung hätte ich hier eigentlich einen Klassiker, wie Rashomon erwartet.
Das ist dieser Film meiner Meinung nach nicht, was nicht heißen soll, dass er schlecht ist: ganz im Gegenteil.
Handwerklich und schauspielerisch überzeugt Die Reise nach Tokio auf ganzer Linie, ein sehr guter und solider Film.
Aber den großen Klassiker konnte ich hier leider noch nicht entdecken.
Vielleicht liegt es an dem Impact, den dieser Film im Jahr 1953 auf den internationalen Film gehabt haben muss und den ich aus heutiger Sicht nicht so wirklich nachvollziehen kann.
Vielleicht lag es aber auch an meiner eigenen Erwartungshaltung.
Ich hatte mich zum Beispiel jahrelang darauf gefreut,...