School's Out - Schule war gestern

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Detlef P.
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School's Out - Schule war gestern

Beitrag von Detlef P. »

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F, 2008
Regie: Frédéric Berthe
Darsteller: Théo Frilet, Valentine Catzéflis, Michel Blanc, Arthur Dupont, Julia Piaton, Lisa Manili, Pierre Boulanger, Bernadette Lafont, Venantino Venantini, Maruschka Detmers

"Lucas und seine Mitschüler sind überglücklich – der letzte Schultag liegt hinter ihnen. Nun stehen nur noch die schriftlichen und mündlichen Abiturprüfungen ins Haus. In dieser euphorischen Stimmung sagt er dem verhassten Philosophielehrer Monsieur Martineau endlich mal die Meinung, nicht ahnend, dass ausgerechnet der ihn wegen der Erkrankung seines Kollegen im Abitur prüfen wird. Dumm gelaufen, aber erstmal wird gefeiert. Bei einer ausgelassenen Party begegnet Lucas der unkonventionellen Clémence, verliebt sich auf der Stelle und muss leider mit ansehen, wie Clémence mit ihrem Freund davon geht. Und mehr als ihren Namen und die Tatsache, dass sie ebenfalls Abitur macht, hat Lucas nicht erfahren." (www.kinofilmwelt.de)

So, heute kommt Teil 2 der Komödienreihe, die diese Woche bis Freitag hier vorgestellt wird.
Für heute habe ich mal eine Teenie-Komödie gewählt. Aber keine von diesen typischen Hollywood-Komödien, sondern mal wieder so einen locker-leichten Vertreter französischer Herkunft.
Leider ist "School's Out" total unbekannt, obwohl auch dieser Film - wie so viele französische Jugendfilme zuvor - es mal wieder hervorragend schafft, die Lebenswelt der Heranwachsenen sehr präzise darzustellen und wirklich die Probleme abzubilden, die Jugendliche zu dieser Zeit beschäftigen.
Das passiert zwar durchaus mit den auch sonst üblichen, leichten Übertreibungen, aber dafür sind wir ja auch in einem Spielfilm und nicht in einer Dokumentation.

Die Darsteller füllen ihre Rollen auch soweit gut aus.
Théo Frilet kauft man den Jongleur zwischen Schulstress und Liebesdingen voll und ganz ab und die hinreißende Valentine Catzéflis zieht einen in ihrer allerersten Kinorolle durch die Verkörperung ihrer unkonventionellen Figur zu 100% in ihren Bann.
Auch die Nebenrollen wurden toll besetzt und man merkt den Darstellern ihre Spielfreude zu jeder Zeit deutlich an.

Zudem hat der Film, trotz der völlig vorhersehbaren und komplett abgenudelten Handlung, herrlich-humoristische Szenen und sogar ein paar kleine, überraschende Wendungen zu bieten, die einen die ganze Zeit über gut bei Laune halten.
Dabei wirkt der Film aber an keiner Stelle allzu übertrieben, sondern immer verhältnismäßig authentisch und einfach frisch, obwohl man so etwas schon zig mal gesehen hat.
Unglaublich, wie das französische Kino das immer wieder hinbekommt.
Und bei diesem Vertreter dieses Subgenres ist es, meiner Ansicht nach, besonders gut gelungen.


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