Steve Martin

Hier findet man Biografien, Filmografien zu einigen Schauspielern und kann über diese diskutieren.

Moderator: Detlef P.

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Detlef P.
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Steve Martin

Beitrag von Detlef P. »

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"Nach dem Abschluss der Garden Grove High School im Jahr 1963, studierte Steve Martin an der California State University einige Semester Philosophie und Theaterwissenschaften. Nebenbei arbeitete er im Magic Shop von Disneyland, wo er seine Fähigkeiten im Jonglieren, Zaubern, Banjospielen und Ballontiereformen entwickelte. Ende der 1960er schrieb er sein erstes Bühnenprogramm, mit dem er durch zahlreiche kleinere Clubs in Los Angeles tourte. Als Inspirationsquellen dienten ihm seine Philosophiekenntnisse sowie die britische Komiker-Truppe Monty Python, deren eigenwilligen Sinn für Humor er sehr bewunderte.

Martin gelang es sehr schnell, sich in der Branche einen Namen zu machen. Bereits 1969 gewann er als Autor der Smothers Brothers Comedy Hour einen Emmy. 1971 war er ein festes Ensemblemitglied der Sonny & Cher Show. Durch zahlreiche Auftritte in der Tonight Show mit Johnny Carson wurde er rasch einem breiten Publikum bekannt. Sein Leinwanddebüt gab er 1972 in dem Bruce Lee-Film Todesgrüsse aus Shanghai.

1976 moderierte er erstmals die legendäre Comedy-Sendung Saturday Night Live, für die er in den folgenden zehn Jahren u.a. gemeinsam mit Dan Aykroyd, James Belushi, Chevy Chase, Eddie Murphy, Bill Murray und Martin Short vor der Kamera stand.

In dem Film Reichtum ist keine Schande, zu dem er auch das Drehbuch schrieb, spielte Martin 1979 seine erste Hauptrolle. Für den Kurzfilm The Absent-Minded Waiter erhielt er im gleichen Jahr eine Oscar-Nominierung. In den 1980er Jahren war Martin u.a. in der Film Noir-Parodie Tote tragen keine Karos, den jeweils Golden Globe-nominierten Komödien Solo für zwei und Roxanne und dem Oscar-nominierten Horror-Musical Der kleine Horrorladen zu sehen. Mit Filmen wie diesen wurde er nun auch in Europa bekannt.

1991 wirkte er in L.A. Story und Vater der Braut, einem Remake des Spencer Tracy-Klassikers, mit. Das Drama Grand Canyon, in dem er neben Kevin Kline und Danny Glover die Hauptrolle spielte, gewann auf der Berlinale den Goldenen Bären. Viel Beachtung fand seine Darstellung in dem Thriller Die unsichtbare Falle, in dem er in einer seiner wenigen ernsthaften Rollen zu sehen ist. Für Housesitter und Schlaflos in New York stand Martin 1992 und 1999 gemeinsam mit Goldie Hawn vor der Kamera.

2001 und 2003 moderierte er die Oscar-Verleihung und wurde dafür mehrfach für den Emmy nominiert. Auch als Autor ist Martin nach wie vor aktiv. Das Theaterstück Picasso at the Lapin Agile wurde 1993 in Chicago uraufgeführt und wird zurzeit verfilmt. Seine Bücher, die Kurzgeschichtensammlung Pure Drivel und der Roman Shopgirl waren Ende der 1990er ebenfalls sehr erfolgreich. 2005 hat Steve Martin in einem Remake von Der Rosarote Panther die Rolle des Inspektor Clouseau übernommen.

Von 1986 bis 1994 war er mit der Schauspielerin Victoria Tennant verheiratet." (www.wikipedia.de)


Filmographie:

Sgt. Pepper's Lonely Hearts Club Band (1978)
Muppet Movie (1979)
Reichtum ist keine Schande (1979)
Tanz in den Wolken (1981)
Tote tragen keine Karos (1982)
Der Mann mit zwei Gehirnen (1983)
Ein Single kommt selten allein (1984)
Solo für 2 (1984)
Achtung, Dinosaurier! (1985)
Drei Amigos! (1986)
Der kleine Horrorladen (1986)
Roxanne (1987)
Ein Ticket für zwei (1987)
Zwei hinreißend verdorbene Schurken (1988)
Eine Wahnsinnsfamilie (1989)
Das Schlitzohr von der Mafia (1990)
L.A. Story (1991)
Vater der Braut (1991)
Grand Canyon-Im Herzen der Stadt (1991)
Housesitter-Lügen haben schöne Beine (1992)
Der Schein-Heilige (1992)
Der Zufalls-Dad (1994)
Lifesavers-Die Lebensretter (1994)
Ein Geschenk des Himmels-Vater der Braut 2 (1995)
Immer Ärger mit Sergeant Bilko (1996)
Die unsichtbare Falle (1997)
Schlaflos in New York (1999)
Bowfingers große Nummer (1999)
Joe Goulds Geheimnis (2000)
Novocaine-Zahn um Zahn (2001)
Haus über Kopf (2003)
Looney Tunes: Back in Action (2003)
Im Dutzend billiger (2003)
Shopgirl (2005)
Im Dutzend billiger 2-Zwei Väter drehen durch (2005)
Der rosarote Panther (2006)

Ein Mann, der bei mir immer für Qualität stand. Etwa die Hälfte seiner Filme habe ich gesehen und bin fast nie enttäuscht worden. Vor allem für "L.A. Story" zudem er auch das Drehbuch geschrieben hat werde ich ihn immer lieben. Aber auch die Filme mit Carl Reiner, "Drei Amigos!", "Roxanne" , "Ein Ticket für zwei" und "Vater der Braut" sind wirklich tolle und unterhaltsame Flme.
Von seinen neueren Filmen kenne ich keinen einzigen. Aber er scheint sehr an Qualität verloren zu haben. Hoffentlich findet er bald zu alter Form zurück.


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Wenn "2010" die Fortsetzung zu "2001" sein soll, dann ist "Sieben" das Prequel zu "8½". (Ich)

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