The Man who wasnt there

ein typischer coen...

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Buller
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The Man who wasnt there

Beitrag von Buller »

Hallo zusammen binn neu und besgeistert vom Gedankenaustauch über die Besten Filme endlich ma n gesunder Filmgeschmack den ich hier finde. Tja da möcht ich ma mein Tteil dazu beitragen und werf einfachma den coen-Brüder film "The man who wasn't there" in die Mitte mir hat er mir sehr gut gefallen... ne Typische Coen-Story die ma am besten nich nacherzäht :lol: is fast unmöglich. also ein super Film!!! ich hoffe jem von euch hat ihm gesehen ... alo last euch ma über den Streifen aus...


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Murillo
die graue Eminenz
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Beitrag von Murillo »

Herzlich Willkommen, Buller! Selbstverständlich kennen hier einige diesen Film.
Ich ergänze ersteinmal ein paar Hintergrundinfos...
[hr]
USA 2001, R: Joel Coen
D: Billy Bob Thornton, Frances McDormand

Santa Rosa, 1949: Ed Crane (Billy Bob Thornton) ist völlig gefangen in seiner scheinbar trostlosen Existenz. Teilnahmslos nimmt er sein Schicksal hin, im Friseursalon seines stetig plappernden Schwagers Frank (Michael Badalucco) den langweiligen Kunden einen langweiligen Haarschnitt nach dem anderen verpassen zu müssen. Zuhause erfährt Eds Leiden nur wenig Linderung: Seine Frau Doris (Frances McDormand), die einen verantwortungsvollen Posten im größten Kaufhaus der Stadt hat und das Vertrauen des Besitzers Big Dave (James Gandolfini) genießt, hat größere Ansprüche ans Leben, als es Eds schmaler Geldbeutel erlaubt, und lässt ihren Ehemann spüren, dass sie ihm eine gewisse Verachtung entgegenbringt.
Auch wenn er es sich nicht anmerken lässt: Innerlich kocht Ed. Er will nur eines: Raus aus seinem Beruf, raus aus der Stadt, raus aus "seinem" Leben - er weiß nur noch nicht wie. Ein unerwarteter Kunde im Frisiersalon, Creighton Tolliver (Jon Polito), ein Vertreter auf der Durchreise, scheint Ed den Weg zu zeigen: Großspurig erzählt Tolliver, dass Trockenreinigung die Branche der Zukunft ist. Bislang fehle es einzig an bereitwilligen Investoren, dem vielversprechenden Geschäftszweig den Weg zum unvermeidbaren Erfolg zu ebnen. Ed ist unvermittelt hellwach und besucht Tolliver auf dessen Hotelzimmer. Die beiden kommen schnell ins Geschäft. Ed soll Tolliver 10.000 Dollar besorgen - dann ist er dabei, wenn die Trockenreinigung ihren unaufhaltsamen Siegeszug antritt. Das Problem: Ed Crane ist Friseur und kein Großunternehmer - er hat keine 10.000 Dollar. Doch Not macht erfinderisch: Längst ist er überzeugt davon, dass seine Frau eine geheime Beziehung mit ihrem Chef, Big Dave, unterhält. Mit einer kleinen Erpressung will Ed zu dem benötigten Geld kommen, mit dem er sich seine sehnlichen Träume endlich erfüllen kann.
Zunächst läuft alles nach Plan: Big Dave fürchtet - sollte sein Fremdgehen bekannt werden - um seinen Posten im Kaufhaus, das seiner Ehefrau Ann (Katherine Borowitz) gehört und zahlt bereitwillig die geforderte Summe, die Ed prompt an Tolliver als seinen Anteil weiterreich. Dass Tolliver mit dem leicht verdienten Geld bereits am nächsten Tag das Weite sucht, ist nur das erste in einer Reihe von Problemen, die sich direkt aus Eds Erpressungsversuch ergeben. Denn Ed weiß nicht, dass Tolliver auch Big Dave mit seinen Trockenreinigungsplänen aufgesucht und eine Abfuhr erhalten hatte...(http://www.moviemaster.de)
[hr]

Es ist schon ziemlich lange her, dass ich diesen Film gesehen habe. Daher kenne ich nicht mehr jedes Detail. Ein sehr trostloser, melancholischer Film, der sich viel Zeit lässt, aber dennoch absolut beeindruckt.
Scarlett Johansson hat hier übrigens eine Nebenrolle.


"Wenn etwas klappt, ist es meistens nur Glück. Deshalb sollte man nie zuviel Ahnung von einer Sache haben" (alte japanische Programmiererweisheit)

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"Nachdem mir bereits "Network" sehr gut gefallen hat, gewinne ich langsam wirklich Respekt vor Sidney Lumet."
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Damien3
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Beitrag von Damien3 »

Wenn jemand meint den Film besser nicht so genau zu erzählen und dann eine epische Erzählung von dir kommt Murillo, finde ich nicht gut!
Herzlich Willkommen mein lieber im Paradis!!!!
Auf viele geile Beiträge!
Tja, ich muss gestehen das ich diesen Film immer habe links liegen lassen.
Das spricht mich einfach nicht an!
Und bevor ich etwas grundlos kaputt mache lass ich es lieber....


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Detlef P.
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Beitrag von Detlef P. »

Einer der schlechteren Filme der Coen-Brüder, aber immer noch ziemlich gut.


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Wenn "2010" die Fortsetzung zu "2001" sein soll, dann ist "Sieben" das Prequel zu "8½". (Ich)

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Murillo
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Beitrag von Murillo »

@ Damien. Eine 4-Sätze lange Umschreibung dieses Filmes, an den ich mich doch in dem Maße erinnern kann, dass mir diese Sätze dazu einfallen, als "epische Erzählung" zu bezeichnen, halte ich dann doch für etwas übertrieben.
Du solltest dir diesen Film dringendst einmal ansehen. Ich werde ihn dir demnächst mitbringen.


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Detlef P.
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Beitrag von Detlef P. »

Seit wann hast du denn diesen Film????


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Nikkita
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Beitrag von Nikkita »

Hi Buller ! Erstmal herzlich willkommen im Forum :beer:
Also sobald ich denn Film gesehen habe, werd ich mich dazu in epischer Breite äußern :mrgreen: :mrgreen:


"Film ist die Übermittlung von Gedankeninhalten durch Bilderreihen, die zur Projektierung bestimmt sind."
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