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Sleepers

Verfasst: Fr 3. Mär 2006, 14:01
von Murillo
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USA 1996: R: Barry Levinson
D: Brad Pitt, Billy Crudup, Kevin Bacon, Dustin Hoffman, Robert De Niro

"Hell's Kitchen" - Küche der Hölle, ist die treffende Bezeichnung für das irische Viertel in Manhattan, das durch die "West Side Story" bekannt wurde. In den sechziger-Jahren verbringen hier Michael, John, Tommy und Shakes ihre Kindheit auf der Straße. Nur Pater Bobby (Robert De Niro) kümmert sich um sie. Aus purem Übermut stoßen die vier eines Tages einen Wurstwagen die Treppe zur U-Bahn hinunter und verletzen dabei einen Passanten. Die Übeltäter landen in ei-ner Besserungsanstalt, wo ihr Martyrium beginnt: Aufseher Nokes (Kevin Bacon) und seine Komplizen missbrauchen die Jungen, die als gebrochene Männer die Anstalt verlassen. Jahre später arbeitet Michael (Brad Pitt) als Staatsanwalt, sein Freund Shakes (Jason Patric) ist Journalist. Tommy und John konnten nie Fuß fassen. Sie verdienen ihr Geld mit Gaunereien. Der Zufall führt die beiden in einer Bar mit ihrem ehemaligen Peiniger Nokes zusammen. Sie schießen ihn sofort nieder. Endlich kann nun auch Michael seinen Racheplan verwirklichen: Der Jurist übernimmt das Verfahren gegen die Freunde. Der versoffene Verteidiger Snyder (Dustin Hoffman) erhält genaue Vorgaben. Das einzige Problem: Um die wahren Schuldigen vor Gericht zu bringen, müss-te Pater Bobby einen Meineid schwören...
(http://www.cinema.de)
[hr]

Ein sehr gut besetztes Gerichtsdrama, dass vor allem durch die Einzelleistungen seiner Darsteller, aber auch durch eine großartige Handlung, basierend auf einem Roman von Lorenzo Carcaterras, überzeugt.

Verfasst: Fr 3. Mär 2006, 17:30
von Detlef P.
Ist schon ein paar Jahre her, dass ich den gesehen habe. Hab den aber noch sehr positiv in Erinnerung.

Verfasst: Sa 6. Mai 2006, 14:44
von cthulhu-dawn
ja, das ist auch gut so!
denn dies ist wirkich ein sehr gutes dram. schonungslos und manchmal auch etwas hart. (ich habe in der ersten hälfte manchmal etwas geheutl)
nun, da ich sowieso ein bisschen weichlich bei dramen etc bin^^, kann das auch nur auf mich zutreffen.

Verfasst: Sa 6. Mai 2006, 19:02
von Voland
Mir erschien der Film damals als typischer Tränenzieher a la Hollywood. Hatte nicht sehr viel Substanz und ein Thema, dass mehr Tiefgang erfordert, als der Film hat.

Die Idee fand ich an sich ja gar nicht so schlecht. Die Umsetzung gefiel mir nicht. Mitunter hat mich der Film auch in gewisser Weise an "Es war einmal in Amerika" erinnert. Und ich wette, dass der Film auch eine gewisse Vorbildsposition hatte - sei es nur wegen der Schauplatzwahl bzw. der Setdeco.