Europa
Verfasst: Mi 20. Jan 2021, 13:08

DK/S/D/F/CH/PL, 1991
Regie: Lars von Trier
Darsteller: Jean-Marc Barr, Barbara Sukowa, Udo Kier, Ernst-Hugo Järegard
"Hypnosegleich erzählt Lars von Trier dem Zuschauer die Geschichte des jungen amerikanischen Idealisten Leo Kessler (gespielt von Jean-Marc Barr), der sich 1945 nach Deutschland begibt, um dem zerstörten Heimatland seines Vaters in der Not zu helfen. Kurz nach seiner Ankunft besorgt sein Onkel ihm einen Job bei der Zentropa Eisenbahngesellschaft, wodurch sich Leos Leben fortan nahezu ausschließlich in Zugwagons abspielt. Mit ihnen bereist er das ruinierte Nachkriegsdeutschland und verliebt sich in Katharina, die Tochter des Zentropa-Chefs (Barbara Sukowa). Auf der Reise verstrickt er sich immer tiefer in ein gefährliches und undurchschaubares Netz aus Alliierten und unbeirrt weiterkämpfenden Alt-Nazis (die “Werwölfe”), und wird am Ende von beiden Seiten doch nur benutzt." (www.moviepilot.de)
Nachdem mich die ersten beiden Filme von Larsis sogenannter Europa-Trilogie nicht so sehr umgehauen haben - wobei der zweite Teil noch einige ganz coole Szenen hatte - hat er mich mit seinem letzten Teil völlig begeistert.
Das ist wirklich mal wieder so ein Werk, in dem Geschichte, Schauspiel und Inszenierung voll auf der Höhe sind und ein atemberaubendes Ganzes ergeben.
Ganz große Klasse!
Und wie ich letztens hier schon einmal erwähnte, war Spielberg von Larsis Film total beeindruckt, da er mehrere Szenen drin hatte, in denen einzelne Elemente - wie zum Beispiel Bluttropfen - in dem ansonsten schwarz-weißen Film eingefärbt waren.
Und nur zwei Jahre später hat Spielberg dann "Schindlers Liste" gedreht...