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Damiens Dolmetscherin

Verfasst: So 15. Mai 2005, 12:17
von Damien3
Die Dolmetscherin

Sydney Pollak.
Ein Dinosaurier unter den Hollywood Regisseuren.
Seit 100 Jahren dabei und seit 100 Jahren nichts dazugelernt.
Ich dachte das soll ein toller Thriller sein mit vielen Wendungen und überraschend spannendem Buch?????
Die Story ist leider (wenn man aufpasst wird es sogar schon nach einer viertel Stunde GESAGT!) total vorhersehbar.
Sean Penn mein Held aus Mystic River muß leider den vom Schicksal gebeutelten Cop spielen der gerade seine Frau verloren hat. Und spielt seine Rolle die ganze Zeit mit einem Blick der mir nach 5 Minuten voll auf den Sack ging. Er hat nunmal ein Knautschgesicht und wenn er dann auch noch pausenlos bekümert gucken muß erinnert mich das immer an einen traurigen Golden Retriver mit Schlaftabletten Überdosis....
Der Film selber kommt mir eigentlich vor wie ein Werbefilm für Schlafmittel.
Nicole Kidman darf wie immer eine gebrechliche kleine mutige, blablabklabla....Frau spielen und schafft es sogar auf dem "Höhepunkt" des Filkmes soooo langweilig zu spielen das ich eingenickt bin und nicht die Kraft hatte zu sehen was das eigentlich alles sollte.
Ok OK der Mann hat "Sabrina" mit Ford in den Sand gesetzt und "Jenseits von Afrika" verbrochen. Aber warum bekommt der immer wieder eine Chance????
Wenn man sich seine "Karriere""anschaut sieht man mehr Rohrkrepierer als bei 90 % der anderen und er kommt immer wieder.
GEH IN RENTE ALTER und lass das mal mit den Filmen.
Er wollte einen Thriller "mit Worten" machen und nicht die durchschnittskacke mit viel explosionen...Gratulation hast du geschafft!
Aber warum sind die "Wörter" nur bloß so nichtssagend?
Ich habe zuhause einen Conrad Katalog und habe den schon des Öfteren gelesen und fand den auch noch nie SPANNEND!
Obwohl es nur "Wörter" sind...

Verfasst: Di 7. Jun 2005, 11:16
von Voland
Ich kenne nur "Die 3 Tage des Condor" von ihm. Und den mochte ich nicht, obwohl es angeblich ein genialer Thriller ist.

Verfasst: Di 7. Jun 2005, 15:01
von Detlef P.
Der Penner hat "Jenseits von Afrika" verbrochen, dafür hasse ich ihn noch heute!
Obwohl er in "Eyes Wide Shut" ziemlich gut war...

Verfasst: Di 7. Jun 2005, 19:02
von Voland
Tja, aber nicht jeder gute Schauspieler ist auch ein guter Regisseur :wink:

Kenne "Jenseits von Afrika" nicht. Habe ich mir nie angesehen, weil es doch so ein typischer Frauenfilm ist. Und die sind meist sehr sehr blöd.

Von "Die 3 Tage des Condor" kann ich ebenfalls abraten. Ein solider Thriller, an sich. Aber so absolut klischeebehaftet, dass es keinen Spaß mehr macht. Und spannend ist es auch nicht. Weiß nicht, was der da angestellt hat mit dem Film, aber richtig hat er es sicher nicht gemacht.

Verfasst: Mi 8. Jun 2005, 12:59
von Detlef P.
Der Meinung bin ich auch.
Was ist bitteschön an "Die drei Tage des Condor" so toll?

"Nur Pferden gibt man den Gnadenschuss" soll allerdings ziemlich gut sein.
Würde den gerne mal sehen.