Volands Unter den Brücken
Verfasst: Sa 23. Jul 2005, 14:54
Was soll man bloß zu diesem Film sagen? Er ist so anders, aber doch unbeschreiblich. Schon der Titel spiegelt den Charakter des Films wieder: Unter den Brücken. Ja, dort unten ist kein Mensch des städtischen Alltags zuhause. Unter den Brücken befinden sich Außenseiter, Ausgestoßene und Heimatlose. Wir sehen nur wenige Male das Leben in der Stadt. Dadurch gewinnt der Film erstaunlich viel an Zeitlosigkeit. Es ist so anders, eine eigene Welt, die vielen unbekannt ist. In Zusammenhang mit dem restlichen Film wirkt der Alltag sogar richtig futuristisch, ich würde sogar behaupten retro-futuristisch.
Unter den Brücken ist also eine fremde Welt. Diese fremde Welt lernen wir gemeinsam mit Anna kennen. Auch sie spürt ein wenig das Gefühl der Freiheit, das vom Wasser und dem Kahn ausgeht. Dieser Aspekt ist jedoch für die Handlung nebensächlich. Er dient wohl eher als Katalysator für den Zuschauer. Denn eigentlich ist der Film ja eher ein romantisches Drama. Doch selbst dieser Begriff vermag immer nicht den gesamten Film zu charakterisieren.
Ein Film mit Anleihen an den Neorealismus. Jedoch wird dieser Stil mit den Beleuchtungstechniken des deutschen Expressionismus vermischt. Licht und Schatten in Reinstform, als weiteres Standbein des Filmkonstrukts. Tagsüber hohe Kontraste und Nachts viele Schatten und Dunkelheit. Hier sind die Bilder etwas flauer, aber um nichts schwächer in der Aussagekraft. Fotografisch gesehen also ein traumhafter Film.
Vielleicht verdeutlicht das den Stil von Käutners Werk.
Doch auch für jene, die sich mehr der Handlung verschreiben ist der Film nicht enttäuschend. Wie erwähnt kommt hier nun der Neorealismus zu tragen. Klare Erzählstränge, gut gezeichnete, natürliche Charaktere und ein durchwegs kurzweiliger Plot.
Wir verfolgen in diesem Film also das Handeln und Treiben der beiden Kahnschiffer auf ihrer Suche nach einer Frau. Sympathisch sind die beiden ja, auch wenn es zu Beginn des Films gar nicht so wirken mag. Es macht Spaß die Bilder zu genießen, die Flussluft zu schnuppern und dem Berliner Dialekt zu folgen. Ein schöner Film, eindeutig.
Unter den Brücken ist also eine fremde Welt. Diese fremde Welt lernen wir gemeinsam mit Anna kennen. Auch sie spürt ein wenig das Gefühl der Freiheit, das vom Wasser und dem Kahn ausgeht. Dieser Aspekt ist jedoch für die Handlung nebensächlich. Er dient wohl eher als Katalysator für den Zuschauer. Denn eigentlich ist der Film ja eher ein romantisches Drama. Doch selbst dieser Begriff vermag immer nicht den gesamten Film zu charakterisieren.
Ein Film mit Anleihen an den Neorealismus. Jedoch wird dieser Stil mit den Beleuchtungstechniken des deutschen Expressionismus vermischt. Licht und Schatten in Reinstform, als weiteres Standbein des Filmkonstrukts. Tagsüber hohe Kontraste und Nachts viele Schatten und Dunkelheit. Hier sind die Bilder etwas flauer, aber um nichts schwächer in der Aussagekraft. Fotografisch gesehen also ein traumhafter Film.
Vielleicht verdeutlicht das den Stil von Käutners Werk.
Doch auch für jene, die sich mehr der Handlung verschreiben ist der Film nicht enttäuschend. Wie erwähnt kommt hier nun der Neorealismus zu tragen. Klare Erzählstränge, gut gezeichnete, natürliche Charaktere und ein durchwegs kurzweiliger Plot.
Wir verfolgen in diesem Film also das Handeln und Treiben der beiden Kahnschiffer auf ihrer Suche nach einer Frau. Sympathisch sind die beiden ja, auch wenn es zu Beginn des Films gar nicht so wirken mag. Es macht Spaß die Bilder zu genießen, die Flussluft zu schnuppern und dem Berliner Dialekt zu folgen. Ein schöner Film, eindeutig.