Public Enemy No. 1 - Todestrieb
Verfasst: Fr 5. Aug 2011, 17:58
[img]http://www.willipedia.net/wp-content/public-enemy-no-1-e28093-todestrieb.jpg[/img]
F, 2008
Regie: Jean-François Richet
Darsteller: Vincent Cassel, Ludivine Sagnier, Mathieu Amalric, Gérard Lanvin, Samuel Le Bihan, Olivier Gourmet, Georges Wilson
"Die Fortsetzung des Gangsterthrillers "Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt" beschreibt den Aufstieg des Bankräubers und Gewaltverbrechers Jacques Mesrine zum nationalen Volkshelden bis hin zu seiner Ermordung durch die französische Polizei am 2. November 1979. Regisseur Jean-François Richet ("Das Ende") steigert noch die eruptive Brutalität des Vorgängers und lässt das
widersprüchliche Wesen Mesrines immer deutlicher zutage treten. Es entsteht das beun ruhigend fl irrende Psychogramm eines Mannes, der rigoros nach seinen eigenen Grundsätzen lebte und jederzeit bereit war, selbst geliebte Menschen seinen
verbrecherischen Zielen unterzuordnen. Der zweite Teil der Gangstersaga rückt Mesrines egomanisches Geltungsbedürfnis und seine raffinierte Manipulation der Medien in den Vordergrund. Vincent Cassel brilliert erneut in der Rolle des charismatischen Gangsters, neu hinzu kommen Bond-Bösewicht Mathieu Amalric als Ausbrecherkönig François Besse, die "Swimming Pool"- Schöne Ludivine Sagnier als Mesrines Geliebte Sylvie und Gérard Bauer als linksradikaler Politaktivist, der Mesrine Anarcho-Flausen in den Kopf setzt.
"Public Enemy No. 1": für Fans knochenharter Gangsterfilme ein Muss." (www.cinema.de)
Im zweiten Teil über die französische Gangster-Legende Jacques Mesrine wird es etwas ruhiger und leider auch an manchen Stellen ein kleines bisschen langatmig. Wirkte der erste Teil noch wie aus einem Guss hält man sich im zweiten Teil - gerade im Mittelteil - mit einigen eher uninteressanten Details auf, die man auch hätte unter den Tisch fallen lassen können.
Trotzdem vertieft der zweite Teil den Mythos Jacques Mesrine noch viel mehr, zeigt ihn noch ambivalenter als beinahe unberechenbaren Psycho der skrupellos bereit ist über Leichen zu gehen, um seine Ziele zu erreichen. Weiterhin großartig verkörpert von einem der besten französischen Schauspieler der Neuzeit, Vincent Cassel.
Und auch die Nebenrollen sind - unter anderem mit meinem kleinen Liebling Ludivine Sagnier - großartig besetzt.
So gipfelt die legendäre Geschichte um Jacques Mesrine, der es in unvergleichlicher Weise verstand sich trotz seiner Taten beim Volk als "ehrenhafter" Gangster zu verkaufen, in einem spannenden Showdown, der die Anfangsszene aus dem ersten Teil deutlich detailreicher noch einmal erzählt.
Als Gesamtwerk betrachtet großes französisches Kino!
F, 2008
Regie: Jean-François Richet
Darsteller: Vincent Cassel, Ludivine Sagnier, Mathieu Amalric, Gérard Lanvin, Samuel Le Bihan, Olivier Gourmet, Georges Wilson
"Die Fortsetzung des Gangsterthrillers "Public Enemy No. 1 - Mordinstinkt" beschreibt den Aufstieg des Bankräubers und Gewaltverbrechers Jacques Mesrine zum nationalen Volkshelden bis hin zu seiner Ermordung durch die französische Polizei am 2. November 1979. Regisseur Jean-François Richet ("Das Ende") steigert noch die eruptive Brutalität des Vorgängers und lässt das
widersprüchliche Wesen Mesrines immer deutlicher zutage treten. Es entsteht das beun ruhigend fl irrende Psychogramm eines Mannes, der rigoros nach seinen eigenen Grundsätzen lebte und jederzeit bereit war, selbst geliebte Menschen seinen
verbrecherischen Zielen unterzuordnen. Der zweite Teil der Gangstersaga rückt Mesrines egomanisches Geltungsbedürfnis und seine raffinierte Manipulation der Medien in den Vordergrund. Vincent Cassel brilliert erneut in der Rolle des charismatischen Gangsters, neu hinzu kommen Bond-Bösewicht Mathieu Amalric als Ausbrecherkönig François Besse, die "Swimming Pool"- Schöne Ludivine Sagnier als Mesrines Geliebte Sylvie und Gérard Bauer als linksradikaler Politaktivist, der Mesrine Anarcho-Flausen in den Kopf setzt.
"Public Enemy No. 1": für Fans knochenharter Gangsterfilme ein Muss." (www.cinema.de)
Im zweiten Teil über die französische Gangster-Legende Jacques Mesrine wird es etwas ruhiger und leider auch an manchen Stellen ein kleines bisschen langatmig. Wirkte der erste Teil noch wie aus einem Guss hält man sich im zweiten Teil - gerade im Mittelteil - mit einigen eher uninteressanten Details auf, die man auch hätte unter den Tisch fallen lassen können.
Trotzdem vertieft der zweite Teil den Mythos Jacques Mesrine noch viel mehr, zeigt ihn noch ambivalenter als beinahe unberechenbaren Psycho der skrupellos bereit ist über Leichen zu gehen, um seine Ziele zu erreichen. Weiterhin großartig verkörpert von einem der besten französischen Schauspieler der Neuzeit, Vincent Cassel.
Und auch die Nebenrollen sind - unter anderem mit meinem kleinen Liebling Ludivine Sagnier - großartig besetzt.
So gipfelt die legendäre Geschichte um Jacques Mesrine, der es in unvergleichlicher Weise verstand sich trotz seiner Taten beim Volk als "ehrenhafter" Gangster zu verkaufen, in einem spannenden Showdown, der die Anfangsszene aus dem ersten Teil deutlich detailreicher noch einmal erzählt.
Als Gesamtwerk betrachtet großes französisches Kino!