Manderlay
Verfasst: Mo 14. Nov 2005, 11:47

DK 2005, R: Lars von Trier
D: Bryce Dallas Howard, Isaach De Bankolé, Danny Glover, Willem Dafoe,
Manderlay lag einsam in der weiten Ebene, irgendwo tief im Süden der USA. Man schrieb das Jahr 1933, und Grace und ihr Vater hatten gerade Dogville verlassen und befanden sich auf dem Heimweg nach Denver. Aber zu lange Abwesenheit ist eine ernsthafte Angelegenheit im Gangstergeschäft, und während die Katze aus dem Haus war, gab dies den Mäusen ausgiebig Zeit, auf den Tischen zu tanzen. Graces Vater und seine Schurkenarmee hatten den ganzen Winter erfolglos damit verbracht, nach neuen Jagdgründen zu suchen. Jetzt, da der Frühling gekommen ist, fahren sie südwärts, um in einem letzten Versuch einen geeigneten Ort zu finden, an dem sie ihre Zelte aufschlagen können. Im Staate Alabama hält ihre Autokolonne zufällig vor einem großen Eisentor, das mit einer dicken Kette und einem Schloss gesichert ist. Neben dem Tor erhebt sich eine tote Eiche über einem mächtigen Felsen, in dessen Granit der Name MANDERLAY in wuchtigen Lettern geschlagen wurde.
(http://www.filmspiegel.de)
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So, jetzt ist die Katze endlich aus dem Sack.
Dass Nicole Kidman nicht mehr dabei ist, hat dem Film wirklich ein bisschen geschadet, allerdings war es nicht so schlimm, wie der ein oder andere hier erwartet hat.
Bryce Dallas Howard ist eine großartige Schauspielerin, die zwar nicht an Nicole Kidman heranreicht, ihre Sache aber sehr gut macht, auch wenn die Rolle der Grace durch sie einen vollkommen anderen Charakter bekommt (DAS war das wesentliche Problem an dieser Umbesetzung).
Dass Willem Dafoe James Caan ersetzt fällt dagegen überhaupt nicht auf (wirklich nicht!
An "Dogville" reicht dieser Film leider nicht ran, konnte man aber auch nun wirklich nicht erwarten. Er ist aber viel mehr als nur ein Ableger und sicherlich das beste, was gerade im Kino läuft.
